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Detaillierte Analyse von PET-Folienschneidemaschinen: die Kunst des effizienten Schneidens, präzisen Aufwickelns und der Spannungsregelung

Schlitztechnik26. Februar 20260

In Branchen wie Optik, Verpackung, Elektronik und erneuerbaren Energien hat sich PET (Polyesterfolie) aufgrund seiner hervorragenden mechanischen Festigkeit, hohen Temperaturbeständigkeit und Transparenz zu einem unverzichtbaren Basismaterial entwickelt. Der kritischste Teil des Prozesses – von breiten Masterrollen bis hin zu schmalen Rollen für Endkunden – ist jedoch die PET-Folienschneidemaschine.

Die Schneidemaschine dient nicht nur dem schmalen Zuschnitt breiter Folien, sondern ist ein präzises mechatronisches System, das Abwickeln, Schneiden und Aufwickeln integriert. Schneidleistung, Wickelqualität und Spannungsregelung sind dabei die drei Kernfaktoren, die die Ausbeute bestimmen.

In-depth analysis of PET film slitting machines: the art of efficient slitting, precision coiling, and tension control

1. Effizientes Schneiden: Ästhetische Verarbeitung der Klinge

Das Schneiden ist der erste Schritt bei der PET-Folienverarbeitung und der deutlichste Indikator für Qualität. Die Sauberkeit der Schnittkante und die Menge des entstehenden Staubs entscheiden unmittelbar darüber, ob das Produkt im Premiumsegment erfolgreich sein kann.

1. Auswahl des Schlitzverfahrens

Je nach Dicke und Härte der PET-Folie werden die gängigen Schneideverfahren in zwei Typen unterteilt:

• Schneiden mit einem Flachmesser (Papierschneider/Rasierklinge):

Geeignet für dünne PET-Folien (üblicherweise < 50 µm). Die Klinge ist schräg im Schlitz fixiert und schneidet die Folie während des Betriebs mit einer scharfen Kante. Vorteilhaft ist der schnelle Werkzeugwechsel, der sich für verschiedene Folienspezifikationen eignet. Allerdings sind die Schärfe und der Anstellwinkel der Klinge extrem wichtig, da sonst leicht Bördeln oder Kratzer entstehen können.

• Kreisschneiden mit dem Messer (Scherentyp):

Geeignet für mittlere und dicke Folien sowie PET-Folien mit Beschichtungen. Die oberen und unteren Scheibenmesser rotieren und schneiden die Folie, ähnlich dem Prinzip einer Schere. Dieses Verfahren erzeugt weniger Abfall, der Schnitt ist flach und verformt sich kaum. Es ist Standardausrüstung für das Schneiden hochwertiger optischer Folien.

2. Staubentfernung und Beseitigung statischer Aufladung

PET neigt aufgrund der Reibung beim Schneidevorgang stark zur statischen Aufladung. Diese führt nicht nur zur Adsorption von Staub aus der Luft und zur Bildung von Kristallflecken, sondern auch zu Sicherheitsrisiken im Betrieb. Daher müssen moderne Schneidemaschinen mit Ionisatoren und Vakuum-Staubabsaugung ausgestattet sein, um den Schneidstaub zu entfernen und die statische Aufladung unmittelbar nach dem Schneiden zu neutralisieren.

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2. Wickeltechnik: Ein präzises Spiel von der Spannung zum Druck

Die eingeschnittene Folie muss wieder zu einer fertigen Rolle aufgewickelt werden. Die Qualität der Aufwicklung bestimmt, ob sich die Folie bei Lagerung und Verwendung verformt.

1. Oberflächenwicklung vs. Mittelwicklung

• MittelwicklungDer Motor treibt die Wicklungswelle direkt an. Diese einfache Konstruktion eignet sich für Produktionslinien mit hohen Geschwindigkeitsanforderungen, aber extrem hohen Anforderungen an die Genauigkeit der Spannungsregelung.

• Oberflächenwicklung(Kontaktwalzenverfahren): Die Gummiwalze reibt an der Oberfläche des Spulenkerns, und die Reibungskraft treibt die zu wickelnde Folie an. Dieses Verfahren schließt Luft aus, und die innere und äußere Härte des gewickelten Kerns ist gleichmäßig. Es eignet sich besonders für Materialien wie PET-Folie, die eng gewickelt werden müssen, und verhindert effektiv ein Zusammenfallen während des Transports.

2. Konische Steuerung des Walzendrucks

Beim Wickelvorgang ändert sich der Druck auf die Folie mit zunehmendem Spulendurchmesser. Bleibt der Druck konstant, wird der Bereich nahe dem Kern durch die nachfolgende Folie zusammengedrückt, was zu einem sogenannten „Bersten der Sehne“ oder „Chrysanthemenblütenblatt“ führt.

Moderne Schneidemaschinen nutzen die Kegelspannungsregelung, um den Druck bzw. die Wickelspannung der Walze mit zunehmendem Walzendurchmesser schrittweise zu verringern. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Folienschicht von innen nach außen gleichmäßig gespannt und gleichmäßig aufgewickelt wird.

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3. Spannungssteuerung: die Seele, die den gesamten Prozess durchdringt

Wenn die mechanische Struktur das Skelett der Schneidemaschine bildet, dann ist die Spannungsregelung ihr Gehirn und Nervensystem. PET-Folie weist Wärmeschrumpfungseigenschaften und einen Elastizitätsmodul auf. Zu hohe Spannung führt zu Zugverformungen der Folie (ähnlich dem „Hundeknochenphänomen“) oder sogar zu Bruch; zu geringe Spannung hingegen verursacht lockere Wicklungen und ungleichmäßige Kanten.

1. Dreistufige Spannungszone

Eine Hochleistungs-Schneidemaschine unterteilt die Spannungsregelung typischerweise in drei separate Zonen:

• Spannungsabbau: Gewährleistet eine stabile Materialausgabe, typischerweise gesteuert durch Magnetpulverbremsen oder Vektormotoren, die eine konstante oder abnehmende Spannung aufrechterhalten.

• Zug- und SchlitzspannungDas ist der heikelste Teil. Die Folie muss straff und flach sein, wenn sie durch den Schneidwerkzeughalter läuft, aber die Klinge darf aufgrund von Spannungsschwankungen nicht springen.

• RückspulspannungWie bereits erwähnt, wird dies üblicherweise über die Konizität gesteuert. Beispielsweise wird die Anfangsspannung auf 100 N eingestellt, und wenn der Walzendurchmesser die Hälfte erreicht, wird sie automatisch auf 80 N reduziert, um ein inneres und äußeres Festklemmen oder ein inneres Festklemmen und äußeres Lockern zu verhindern.

2. Sensoren und Algorithmen

Um diese Kontrolle zu erreichen, nutzt das Gerät hochpräzise schwimmende Rollenpendelstäbe und Ultraschall-/Laser-Durchmessersensoren.

• Rückmeldung der schwimmenden Rolle: Die Positionsänderung der schwimmenden Rolle spiegelt die kleinen Spannungsschwankungen in Echtzeit wider, und das Steuerungssystem passt das Drehmoment des Motors in Echtzeit über den PID-Algorithmus an, um ein dynamisches Gleichgewicht zu erreichen.

• Beschleunigungs- und Verzögerungskompensation: Beim An- und Abschalten der Anlage hat die Trägheit den größten Einfluss auf die Spannung. Das moderne Steuerungssystem verfügt über eine Vorsteuerungsfunktion zur Beschleunigungs- und Verzögerungskompensation, die das Ausgangsdrehmoment bei Beschleunigung des Motors automatisch erhöht, um den durch die Trägheit verursachten Spannungsabfall auszugleichen.

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4. Zukunftstrend: Künstliche Intelligenz und Automatisierung

Mit der steigenden Nachfrage nach hochwertigen PET-Folien, wie z. B. Trennfolien für Lithiumbatterien und optischen Basisfolien, entwickeln sich auch Schneidemaschinen weiter:

1. Vollautomatischer Windwechsel: die automatische Schneide-, Auf- und Abwicklungsfunktion ohne Unterbrechung realisieren und die Schneidemaschine von einer „Einzelanlage“ zu einer „kontinuierlichen Produktionslinie“ aufrüsten, wodurch die Produktionseffizienz erheblich gesteigert wird.

2. Digitale VernetzungDurch das industrielle Internet der Dinge ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Vibrations-, Temperatur- und Stromdaten während des Schneidprozesses eine vorausschauende Wartung und die Vermeidung ungeplanter Ausfallzeiten.

3. Visuelles Inspektionssystem:Online-Echtzeiterkennung von Kristallpunkten, Fischaugen, Kratzern und anderen Defekten auf der Filmoberfläche; sobald diese gefunden werden, erfolgt eine sofortige Markierung oder Alarmierung, um zu verhindern, dass fehlerhafte Produkte in die nächste Produktionsstufe gelangen.

Epilog

PET-Folienschneidemaschinen wirken auf den ersten Blick einfach, sind aber in Wirklichkeit ein komplexes Zusammenspiel von Maschinenbau, Materialmechanik und Automatisierungstechnik. Die Schärfe des Messers, die Parallelität der Walzen und die Optimierung des PID-Reglers tragen alle dazu bei, dass die Folie spiegelglatt geschnitten wird. Für produzierende Unternehmen bedeutet die Wahl und der Einsatz einer hochwertigen Schneidemaschine nicht nur die Steigerung der Produktionskapazität, sondern auch die Kontrolle über die Produktqualität.